Tipps & Termine

Die wichtigsten Veranstaltungen im Überblick

bis 24. Oktober 2020

Werke von Marc Dittrich in Plochingen

Marc Dittrich zerschneidet für seine Foto- skulpturen eigene Fotografien moderner Hochhausfassaden in feine Streifen und verwebt diese zu neuen architektonischen Flächen. Beim Verweben der Drucke entsteht ein Versatz im Motiv, das ursprüngliche Raster der Fassade wird in sich verschoben. Material und Motiv verbinden sich zu einer neuen architekturähnlichen Skulptur, die im Kontrast steht zur strengen Geometrie der Ausgangsmotive.

www.plochingen.de/Galerie,

Tel. 0 71 53/7 00 52 51

bis 31. Oktober 2020

Ausstellung zum Fotoprojekt „Wilde Alb“ in Sontheim an der Brenz

Rauschende Wasserfälle, spitze Felsen und tiefe Höhlen – über drei Jahre waren die Fotografinnen und Fotografen der Regionalgruppe Württemberg-Bayern der Gesellschaft für Naturfotografie auf der Schwäbischen Alb unterwegs. Die Besonderheiten der Landschaft mit ihren Tieren und Pflanzen wurden in atemberaubenden Aufnahmen festgehalten. Eine Auswahl der besten 16 Bilder aus dem Fotoprojekt „Wilde Alb“ können im Schloss Brenz in den Sonderausstellungsräumen bewundert und be- staunt werden. 

www.sontheim-brenz.de

Tel. 0 73 25/1 70

bis 8. November 2020

„Vom Klang der Bilder – Vivian Kahra. Malerei und Encore Boxen/Edition Longplay“ in Aalen

Schallplatten waren in ihrer Blütezeit ein Gesamtkunstwerk, zu dem auch ein besonders gestaltetes Plattencover gehörte. Diese Tradition greifen die Encore Boxen und Edition Longplay auf. Die Grafik, die Vivian Kahra als Plattencover für die Edition Encore 03 gestaltete, ist in der Ausstellung in der Galerie im Rathaus zu sehen. Weitere großformatige Bilder zeigen Personen in Bewegung, drachenfliegend oder auf dem Skateboard – flüchtige Momente, die die Künstlerin festhält.

www.aalen-tourismus.de

Tel. 0 73 61/52-11 10


bis 15. November 2020

„850 Jahre Mobilität“ in Ebersbach an der Fils

Die Ausstellung zeigt die spannende Geschichte der Mobilität der letzten 850 Jahre auf: von der Überquerung eines Alpenpasses zu Fuß, den ersten zugelassenen Automobilen bis hin zu Flugzeuggeschichten. Filme, Bilder und Ausrüstungsstücke lassen den Besucher an den unterschiedlichsten Szenarien teilhaben.

www.ebersbach.de

Tel. 0 71 63/16 11 51

bis 15. November 2020

„Gerrit Frohne-Brinkmann. In the unlikely event of fire” in Reutlingen

Befinden wir uns in einem neuen Zeitalter, dem Zeitalter des Pyrozän? Diese Fragestellung ist Ausgangspunkt der Einzelausstellung des Künstler Gerrit Frohne-Brinkmann im Kunstverein Reutlingen. Die Ausstellung umfasst bestehende Arbeiten sowie eine Reihe von Neuproduktionen. Installationen, Papierarbeiten und Objekte gehen hierbei der Frage nach, ob Brennendes politisiert ist.

www.kunstverein-reutlingen.de

Tel. 0 71 21/33 84 01

bis 15. November 2020

„Von der Heiterkeit“ in Nürtingen

Voller Intensität, prall gefüllt mit Leben und erfüllt von eigenem Licht zeigt sich die Kunst. Mit einem Panorama der Heiterkeit startet die Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung in den Kunstherbst 2020. Die Losung ist klar: Corona kontern! Künstler von Manfred Henninger über Romane Holderried Kaesdorf und Herbert Bauer bis zu Bernd Berner, Platino, Steffen Schmid und Roman Novitzky sind vertreten.

www.ruoff-stiftung.de

Tel. 0 70 22/7 53 58

bis 22. November 2020

 „Gläserne Härten – Konkrete, generative und sonisch visionäre Kunst 1960–2020“ in Reutlingen

Insbesondere serielle konkrete Kunst weist oft eine starke Verwandtschaft nicht nur zu rechnerbasierter, generativer Kunst der Gegenwart auf, sondern auch zu audiovisuellen Kompositionen zeitgenössischer Musik. Rund 30 Werke von 16 renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus der Sammlung des Kunstmuseums Reutlingen / konkret bilden das Herzstück eines Ausstellungsprojekts, das gleichzeitig Bühne für zahlreiche multimediale Konzerte, Performances und Videos der beiden Festivals „Generate!“ und „Sonic Visions“ ist.

www.kunstmuseum-reutlingen.de

Tel. 0 71 21/3 03 23 22

bis 6. Dezember 2020

Ausstellung „Markierungen an Bäumen“ in Schopfloch

Markierungen an Bäumen im Wald sind die Sprache der Förster und Waldarbeiter. Markiert werden unter anderem Bäume, die gefällt werden, aber auch Zukunftsbäume, Habitatzonen, Rückegassen und Waldbesitzgrenzen. Dietmar Brigola hat über einen Zeitraum von 5 Jahren in verschiedenen Waldgebieten der Albregion Markierungs- und Waldeinschlagarbeiten von Förstern begleitet. Die Ausstellung ist ein fotografischer Streifzug durch den Wald.

www.naturschutzzentrum-schopfloch.de, Tel. 0 70 26/9 50 12 20

bis 17. Januar 2021

„Pausa-Stoffe der 1950er-Jahre neu interpretiert“ in Mössingen

Die Pausa-Stoffmuster aus den 1950er-Jahren inspirieren bis heute. Das traditionelle Blümchenmuster war weitestgehend out. Die Pausa stand für modernes Design aus der Feder herausragender Entwerfer und nach Vorlagen abstrakter Künstler wie Willi Baumeister und HAP Grieshaber. Für knapp 40 Studierende aus Deutschland und der Schweiz waren 50 ausgewählte Pausa-Stoffe der 1950er-Jahre Inspiration für eigene Ideen und Werke. So entstanden neue Motive und Produkte des Textildesigns. Sie werden in der Ausstellung präsentiert, für die das Museum Mössingen mit seiner umfassenden Pausa-Textilsammlung, die Textildesignerin Nanna Aspholm- Flik und Studierenden der Schule für Gestaltung (SfG) Basel sowie der Pädagogischen Hochschule (PH) Ludwigsburg zusammengearbeitet haben.

www.moessingen.de

4. Oktober 2020 bis 31. Januar 2021

„Urbane Landschaften – Stadt und Architektur in der Kunst auf Papier von Max Beckmann bis Wolfgang Mattheuer“ in Reutlingen

Die Stadt ist längst nicht mehr das in sich geschlossene Ensemble von Gebäuden, das sich mit einer Mauer abgrenzt. Metropolen sind komplexe Systeme, die Mensch, Natur und Kultur auf engstem Raum vernetzen und in alle Richtungen wachsen. Die Ausstellung präsentiert Werke der Klassischen Moderne bis hin zur Gegenwartskunst, die den Blick auf das städtische Umfeld wiedergeben. Ergänzt wird sie um Architekturmodelle aus dem Archiv des Bürgeramtes für Städteplanung und einem großformatigen Werk des belgischen Künstlers Rob Voerman, das speziell für diese Ausstellung entstanden ist.

www.kunstmuseum-reutlingen.de

Tel. 0 71 21/3 03 23 22

6. Oktober 2020 bis 18. April 2021

„Münsingen – das Ende des Zweiten Weltkriegs und dessen Folgen. Mangel, Requisition und Entnazifizierung“

Die Ausstellung im Stadtmuseum im Schloss nimmt fünf Themen in den Blickpunkt: Mangel, Requisition, Besatzung, Kriegsgefangene, Entnazifizierung. Anhand dieser Begriffe zeigt sie die unmittelbaren Folgen und Auswirkungen für die Bevölkerung. Dabei wurde bei dieser Ausstellung auch ein interaktives Element eingebaut, bei dem Zeitzeugen zu Wort kommen und ihre persönliche Sicht erzählen.

www.muensingen.com

24. Oktober 2020 bis 17. Februar 2021

„Paco Knöller – Zeichnungen und Ölkreiden auf Holz“ in Ulm

In einer Kabinettausstellung präsentiert das Museum Ulm zum 70. Geburtstag neue grafische Arbeiten des aus Obermarchtal stammenden Künstlers Paco Knöller, der zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern seiner Generation zählt. Schon während seines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys erkannte Paco Knöller das Potenzial der Zeichnung als ein „Ur-Instrument, die Welt zu erfragen und zugleich die eigene Welt zur Anschauung zu bringen“.

www.museumulm.de, Tel. 07 31/1 61 43 30

25. Oktober 2020 bis 21. Februar 2021

 „Logo – alles aus Lego! Die Klötzlebauer“ in Reutlingen

Wer kennt sie nicht, die Klemmbausteine aus farbigem Kunststoff, die die Herzen von Kindern und Erwachsenen höherschlagen lassen? Das weltweit beliebte Spielzeug wurde vor 62 Jahren vom dänischen Tischlermeister Ole Kirk Christiansen erfunden. Seitdem formen Jung und Alt Häuser, Landschaften und vieles mehr. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das zeigen die „Klötzlebauer“, ein lockerer Zusammenschluss von über 60 Lego-Fans jeden Alters aus Baden-Württemberg. In Reutlingen präsentieren sie ihre faszinierenden Steinwelten: Ob Piraten, Star Wars, Asterix und Obelix, Flughafen oder mittelalterliche Stadt, alles ist – na logo – aus Lego.

www.reutlingen.de/heimatmuseum,

Tel. 0 71 21/3 03 20 50