Tipps & Termine

Die wichtigsten Veranstaltungen im Überblick

Derzeit sind fast alle größeren Veranstaltungen abgesagt, aber viele Museen in der Region stehen Besuchern wieder offen. Wir bitten Sie dennoch darum, sich vor dem Besuch über die aktuell geltenden Öffnungszeiten zu informieren.

bis 29. August 2020

Ausstellung „Kunst in Alben“ – Aquarelle aus den Sammelalben des Herba-Verlags in Plochingen

Der Plochinger Herba-Verlag war ab den 1950er-Jahren für seine Sammelalben bekannt, die er unter anderem zu Themen wie Geschichte, Sport, Märchen und anderen Themen veröffentlichte. Der Verlag beauftragte für die Illustration der Sammelbilder zahlreiche renommierte Künstler. Die Ausstellung in der Galerie der Stadt Plochingen zeigt die Originalkunstwerke – meist Aquarelle – aus vier Jahrzehnten.

www.plochingen.de/Galerie

Tel. 0 71 53/7 00 52 50

bis 6. September 2020

„Life and Meaning … it‘s personal“ in Tübingen

Im vergangenen Herbst veranstaltete das Museum der Universität Tübingen mit der aktuellen „Invited Artist“ der Universität, Morgan O’Hara, auf Schloss Hohentübingen den Workshop „Life and Meaning … it’s personal“ für Studierende aller Fakultäten. Die Künstlerin verbindet in ihren Arbeiten die klassische Gattung der Zeichnung mit den zeitgenössischen Richtungen der Aktionskunst sowie der Konzeptkunst. In Auseinandersetzung mit ihr entstanden zahlreiche spannungsgeladene künstlerische Zeugnisse, die nun im Museum präsentiert werden.

www.unimuseum.uni-tuebingen.de

Tel. 0 70 71/2 97 73 84 

bis 20. September 2020

 „Witz und Ironie, Humor im Werk Sieger Köder“ in Ellwangen

Nicht die theologische Seite des Künstlers wird in der Sonderausstellung „Witz und Ironie, Humor im Werk Sieger Köder“ im Sieger Köder Museum in Ellwangen gezeigt. Es ist seine humorvolle, ironische Art, die ihn beflügelte, Alltagssituationen in Bildern festzuhalten. Ob es die vielen Festschriften, für Freunde gestaltete Bücher, die 32 Bilder zur Gründungslegende von Ellwangen, kleine Alltagsgegenstände oder große Bilder sind: Es gibt vieles zu entdecken und man kann sich in der Ausstellung als Adam und Gottvater fotografieren lassen. 

www.sieger-koeder-museum.de

Tel. 0 79 61/32 50


bis 20. September 2020

Kunsthalle – Daniel Knorr

Daniel Knorr zählt zu den innovativsten Konzeptkünstlern seiner Generation. Die Installationen des Biennale- und Documenta-Teilnehmers sorgten in der Vergangenheit für viel Aufsehen. So löste er mit einem „leeren“ Pavillon, mit dem er sein Heimatland Rumänien bei der Biennale 2005 in Venedig vertrat, eine politische Debatte aus. Neben den Projekten im öffentlichen Raum hat der in Berlin und Honkong lebende Künstler auch Fotografien, installativ-skulpturale Arbeiten, Performances und partizipatorische Aktionskunst geschaffen. Da Daniel Knorrs Werke zwar auf Ausstellungen, Kunstmessen und im öffentlichen Raum zu sehen waren, aber ein Blick auf das Gesamtwerk bislang fehlt, gibt die Kunsthalle Tübingen einen Überblick über sein Schaffen mit dem Schwerpunkt auf den neuesten Werkgruppen des Künstlers.

www.kunsthalle-tuebingen.de

Tel. 0 70 71/9 69 10

bis 27. September 2020

Stephanie Senges „Konsumbibliothek“ in Göppingen

Stephanie Senges künstlerisches Anliegen ist es, ein Bewusstsein für unser Konsumverhalten zu schaffen. Im Zentrum ihrer Ausstellung in der Kunsthalle steht die „Konsumbibliothek“, bestückt mit Produkten, die sie in Göppingen eingekauft hat. Auf den Verpackungen wird mit den Begriffen Seele, Energie, Erfolg, Frauen, Freiheit oder Solidarität geworben. Sie möchte damit kein moralisches Urteil fällen, sondern vielmehr die Besucher einladen, sich zu fragen, welche Dinge wirklich wichtig sind.

www.kunsthalle-goeppingen.de

Tel. 0 71 61/6 50 42 11

bis 27. September 2020

Werke von Friedrich Johann Eckenfelder in Münsingen

Das Albmaler Museum im Albgut zeigt Werke von Friedrich Eckenfelder (1861–1938), einem impressionistischen Maler und Gründungsmitglied der Münchner Secession. In Balingen wuchs er auf, sein Talent wurde früh entdeckt und er studierte bildende Künste an der Königlich Bayerischen Akademie in München. Er wählte oft ländliche Motive, hatte sich der Freilichtmalerei verschrieben und wurde auch als Pferdemaler bekannt. 

www.albmaler.de

Tel. 0 73 81/9 31 80 20

bis 4. Oktober 2020

Fotoausstellung „Schönbuch im Blick“ in Dettenhausen

Der Schönbuch ist Naherholungsgebiet und zugleich ein Refugium für Pflanzen und Tiere. Die Ausstellung im Schönbuchmuseum in Dettenhausen, Ringstraße 3, zeigt eine Auswahl von rund 70 Bildern verschiedener Fotografen. Sie demonstrieren die Schönheit der Natur, aber auch ihre Vergänglichkeit angesichts fortschreitender Klimaveränderungen.

www.dettenhausen.de

Tel. 0 71 57/1 26 32

bis 4. Oktober 2020

„James Rizzi – Ein Leben für die Kunst“ in Balingen

Der amerikanische Künstler, der zur Pop Art gerechnet wird, kam an der Universität zum ersten Mal in Kontakt zur Kunst – und hatte seine Berufung gefunden. Fortan lebte James Rizzi (1950–2011) dafür, fertigte Gemälde, Zeichnungen und seine 3-D-Papierskulpturen an. Mit seiner Kunst wollte er aber auch ins normale Leben hinaus und den Alltag der Menschen „rizzifizieren“. Er gestaltete unter anderem Plattencover, Porzellan und andere Gebrauchsgegenstände. Die Ausstellung, die von „Art28“, Galerie und Kunsthandel in Tübingen, konzipiert wurde, entführt die Besucher in Rizzis New Yorker Loft. Sie öffnet die Schubladen mit seinen unveröffentlichten Entwürfen und zeigt an kleinen und großen Beispielen, dass es für Rizzi keinen Alltagsgegenstand gab, der nicht durch die Berührung mit Kunst verzaubert werden konnte. Außerdem steht vor der Balinger Stadthalle ein Stück der Berliner Mauer, das James Rizzi in den für ihn typischen Farben bemalt hat.

www.rizzi-balingen.de

www.art28.com

bis 4. Oktober 2020

„Koffer-Geschichten. Migration verbindet“ in Ulm

Fast 50.000 Ulmer und Ulmerinnen haben internationale Wurzeln. Krieg, Arbeit, Hoffnung, Liebe – verschiedene Gründe führten sie nach Ulm. Und auf unterschiedliche Weise machen sie Ulm zu ihrer Heimat. In einer Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum erzählen elf von ihnen anhand persönlicher Gegenstände ihre Geschichte. Und sie zeigen, was sie heute mit den Donauschwaben verbindet.

www.dzm-museum.de

Tel. 07 31/96 25 40

bis 11. Oktober 2020

„Im Wald geboren – Jems Koko Bi & HAP Grieshaber“ in Reutlingen

Die Ausstellung im Spendhaus setzt die großformatigen, mit der Motorsäge entstandenen Arbeiten des ivorischen Holzbildhauers Jems Koko Bi (1966 in Sifra, Côte d’Ivoire, geboren) mit den Holzschnitten HAP Grieshabers (1909-1981) in ein Spannungsverhältnis. Was die Künstler, die sich nie getroffen haben, verbindet, sind Werte, Themen und Materialität.

www.kunstmuseum-reutlingen.de

Tel. 0 71 21/3 03 23 22

bis 11. Oktober 2020

„Gut betucht – Textilerzeugung bei den Alamannen“ in Ellwangen

Ein Mantel aus Wolle, ein Kleid aus Leinen. Wie die Mode der Alamannen ausgesehen haben könnte und wie viel Arbeitsaufwand in jedem Kleidungsstück steckt, zeigt diese Ausstellung im Alamannenmuseum anhand von Repliken ausgewählter Beispiele. Eine Besonderheit stellt die Installation der Grablege einer vornehmen Dame aus Lauchheim dar, die mit Textilbeigaben bestattet wurde. Ein Begleitprogramm mit Aktionswochenenden ergänzt die Ausstellung.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de

Tel. 0 79 61/94 97 47

bis 11. Oktober 2020

„Friedrich Hölderlin. Die letzte Nürtinger Zeit“ und „Making Of: Hölderlin Szenen“ in Nürtingen

In den Jahren 1801 bis 1804 wurde Nürtingen für Hölderlin erneut zum Lebensmittelpunkt, wo er fast drei Jahre lang im Haushalt von Mutter und Schwester lebte. Er schrieb in dieser Zeit wichtige Werke, arbeitete an seinen Sophokles-Übersetzungen und seinen Schriften zur griechischen Tragödie. Die Ausstellung im Stadtmuseum beleuchtet diese Lebensphase im Kontext von Stadt und Familie, Frauen und Freundschaften, Dichtung und heimischer Landschaft. Außerdem sind Szenen zu Hölderlins Werk und Leben zu sehen, die der Illustrator Davor Bakara, Professor an der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung in Stuttgart und Dozent an der FKN in Nürtingen, zusammen mit dem Kulturredakteur Andreas Warausch in einer fünfteiligen Serie in der Nürtinger Zeitung entworfen hat.

www.stadtmuseum-nuertingen.de

Tel. 0 70 22/3 63 34

bis 11. Oktober 2020

Sonderausstellung „Windenergie im Lebensraum Wald“ in Sontheim an der Brenz

Die Wanderausstellung im Schloss in Brenz, einem Ortsteil von Sontheim, thematisiert die Problematik von Windkraftanlagen für den Artenschutz aus naturschutzfachlicher Sicht. Sie gibt einen Überblick über den Ausbau von Windenergieanlagen im Wald, veranschaulicht den Konflikt mit windkraftsensiblen Arten und zeigt, warum es so wichtig ist, den Lebensraum Wald zu schützen.

www.sontheim-brenz.de

Tel. 0 73 25/17 00 73 25/170

bis 11. Oktober 2020

„Streng geheim! Detektive, Geheimagenten & Spione“ in Esslingen

In der für Kinder entwickelten Mitmach-Ausstellung im Museum im Schwörhaus erfahren die kleinen Besucherinnen und Besucher, wie man Geheimnisse entdeckt und im Verborgenen arbeitet. Sie tauchen in die Welt der Spionage ein und lösen eigene Fälle und außergewöhnliche Rätsel.

www.museen-esslingen.de

Tel. 07 11/35 12 32 40

bis 11. Oktober 2020

Ausstellung „Gut betucht – Textilerzeugung bei den Alamannen“ in Ellwangen

Ein Mantel aus Wolle, ein Kleid aus Leinen. Wie die Mode der Alamannen ausgesehen haben könnte und wie viel Arbeitsaufwand in jedem Kleidungsstück steckt, zeigt diese Ausstellung im Alamannenmuseum anhand von Repliken ausgewählter Beispiele. Eine Besonderheit stellt die Installation der Grablege einer vornehmen Dame aus Lauchheim dar, die mit Textilbeigaben bestattet wurde. Ein Begleitprogramm mit Aktionswochenenden ergänzt die Ausstellung.

www.alamannenmuseum-ellwangen.de

Tel. 0 79 61/94 97 47

bis 18. Oktober 2020

„Barbara Klemm: Fotografien 1967–2019“ in Tübingen

Die Fotografin Barbara Klemm hat über 40 Jahre die Höhen und Tiefen der deutschen Politik in ihren Bildern festgehalten: Vom Bruderkuss Honeckers mit Breschnew bis zum Mauerfall dokumentierte sie die deutsch-deutsche Geschichte für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, deren Redaktionsfotografin sie von 1970 bis 2005 war. Das Tübinger Stadtmuseum zeigt eine Retrospektive ihres umfangreichen dokumentarischen und künstlerischen Werkes, die gleichzeitig ein Beitrag zu „30 Jahre Wiedervereinigung“ darstellt.

www.tuebingen-info.de

Tel. 0 70 71/2 04 17 11

bis 18. Oktober 2020

„Fotokunst!“ in Heidenheim

Die Ausstellung ist eine kurze Geschichte der Fotokunst und gibt anhand der Sammlung des Kunstmuseums Heidenheim einen Einblick in den Umgang von Künstlerinnen und Künstlern mit dem Medium der Fotografie im 20. Jahrhundert. Das Spektrum reicht von den Anfängen der künstlerischen Nutzung der Fotografie im „Neuen Sehen“ der 1920er-Jahre bis zu aktuellen Formen der Fotokunst.

www.kunstmuseum-heidenheim.de

Tel. 0 73 21/3 27 48 10

bis 25. Oktober 2020

„Es war einmal … – Die Märchenwelt der Brüder Grimm“ in Hechingen

Die Ausstellung im Hohenzollerischen Landesmuseum zeigt zum einen die brüderliche Lebens- und Arbeitsgemeinschaft der Grimms, sowie historische Dokumente und bildliche Zeugnisse. Aber es sind vor allem zahlreich illustrierte Ausgaben, Bilderbogen, Schulwandbilder, Zeichnungen von Otto Ubbelohde, Porzellanfiguren und andere Objekte der wunderbaren Märchenwelt der Brüder Grimm zu bestaunen.

www.hzl-museum.de

Tel. 0 74 71/94 01 87

bis 25. Oktober 2020

„Hochstapler, Schnüffler, Trunkenbolde und andere verrückte Schmetterlinge – Fotografien von Ingo Arndt“ in Reutlingen

Den Freaks unter den Schmetterlingen war Ingo Arndt rund um den Globus auf der Spur, wurde oftmals aber auch vor der eigenen Haustür fündig. Mit spektakulären Fotografien, spannenden Texten von Claus- Peter Lieckfeld und Objekten aus der Sammlung des Naturkundemuseums eröffnet diese Ausstellung eine Welt, die Besucher staunen lässt.

www.reutlingen.de/naturkundemuseum

Tel. 0 71 21/3 03 20 22

bis 25. Oktober 2020

„Die Welt, ein Raum mit Flügeln“ in Ulm

Die Ausstellung zum 250. Geburtstag von Albrecht Ludwig Berblinger im Stadthaus Ulm präsentiert Pioniertaten aus wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Vision. Allerdings liegen Legenden, Fakes und wahre Geschichten eng beieinander. Sie streift das Fliegen in einem Schuh ebenso wie die Teleportation. Und sie führt den Beweis, dass der erste Mensch, der vom Ulmer Münsterplatz aus einen Tunnel senkrecht nach unten durchbohren wird, in der Flowerpot Bucht von Pitt Island herauskommen wird.

stadthaus.ulm.de

Tel. 07 31/1 61 77 00

bis 30. Oktober 2020

„Zeigerpflanzen und ihre Botschaft“ in Münsingen

Pflanzen verraten uns viel. Die gemeinsame Sonderausstellung von Biosphärengebiet Schwäbische Alb und UNESCO Geopark Schwäbische Alb im Biosphärenzentrum zeigt Kreisläufe auf: Wo Brennnesseln sind, ist meistens stickstoffreicher Boden zu finden. Breitwegerich deutet auf einen verdichteten Boden hin. Pflanzen verraten uns etwas über ihren Standort. Gesteine im Untergrund beeinflussen Kalkgehalt, ph-Wert und die Feuchte von Böden und somit die Grundlagen für das Pflanzenwachstum.

www.biosphaerengebiet-alb.de

Tel. 0 73 81/93 29 38 31

bis 31. Oktober 2020

„Erbstücke – Elfenbein aus Blaubeuren“ in Blaubeuren

In den Jahren 1870 bis 1920 galt Blaubeuren als kleines Elfenbeinschnitzer-Zentrum. Das Heimatmuseum im Badhaus der Mönche lässt diese Tradition nun wieder aufleben und stellt Elfenbein-Kunstwerke aus dieser Zeit aus. Bei den Exponaten handelt es sich um Leihgaben von Blaubeurer Familien. Die rund 100 Ausstellungsstücke des Blaubeurer Elfenbeinschnitzers Jean Dreher stellt das Museum dauerhaft aus.

www.blaubeuren.de

Tel. 0 73 44/96 69 90

bis 31. Oktober 2020

Ausstellung „100 Jahre Naturtheater“ in Heidenheim

100 Jahre in 100 Exponaten: Eine Auswahl an alten Requisiten, Kostümen, Plakaten, Bühnenmodellen und Textbüchern aus Fundus und Archiv des Naturtheaters sind im Museum Schloss Hellenstein zu sehen.

www.tourismus-heidenheim.de

Tel. 0 73 21/27 58 96

bis 31. Oktober 2020

„Idealismusschmiede in der Philosophen- WG – Hegel, Hölderlin und ihre Tübinger Studienjahre“ in Tübingen

Den Anfängen der beiden Geistesgrößen geht eine Sonderausstellung im Hölderlinturm nach, die in Kooperation mit dem Philosophischen Seminar der Eberhard Karls Universität Tübingen entstanden ist. Sie zeigt, wie sich der Dichter Friedrich Hölderlin und der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel, die fünf Jahre gemeinsam am Evangelischen Stift in Tübingen studiert haben, gegenseitig beeinflusst haben und wie sie heute gelesen und betrachtet werden. Zeichnungen und Geschichten der Künstlerin Veronika Reichl laden dabei zum Weiterdenken und Mitmachen ein.

www.tuebingen-info.de

www.hoelderlinturm.digital

bis 31. Oktober 2020

 „Der Vogelherd – Wildes Lonetal“ in Niederstotzingen

Im Fokus der Ausstellung im Archäopark Vogelherd stehen die Raubtiere der letzten Eiszeit, der Höhlenlöwe und die Hyäne, deren Überreste in den Höhlen des Lonetals gefunden wurden. Zu sehen sind unter anderem Originalskelette und Zähne der ausgestorbenen Tiere, das älteste Feuerzeug der Welt und eine Auswahl einzigartiger Löwenfiguren, die zu den ältesten figürlichen Kunstwerken der Menschheit zählen.

www.archaeopark-vogelherd.de

Tel. 0 73 25/9 52 80 00

bis 1. November 2020

„Jan-Hendrik Pelz. Präsentiert Paula Pelz“ in Schwäbisch Gmünd

Für sein vielschichtiges Schaffen erhält Jan-Hendrik Pelz in diesem Jahr den Kunstpreis der VR-Bank Ostalb. Mit der Würdigung verbunden ist die Ausstellung in der Galerie im Prediger, in deren Mittelpunkt eine 2019 entstandene Porträtserie steht. Sie umfasst 365 gleichformatige Gemälde – ein Gemälde steht für einen Tag – und ist erstmals im Ganzen zu sehen. Dazu kommt eine installative Arbeit, die Malerei und Objektkunst verbindet und eigens für den Galerieraum konzipiert wurde.

www.museum-galerie-fabrik.de

Tel. 0 71 71/6 03 41 30

bis 1. November 2020

„Kleinwagen – Eine Reise in die Vergangenheit“ in Engstingen

In den 1950er- und 1960er-Jahren stand die Bezeichnung Kleinwagen teilweise für deutlich kleinere Rollermobile und verschiedene Mini-Pkws. Personenkraftwagen waren für die Bevölkerung in den ersten Jahren nach dem Krieg teuer. In den 1950er-Jahren erprobten sich daher zahlreiche Hersteller mit verschiedenen kleinen Fahrzeugtypen, um den Bedarf nach massentauglichen Pkw abzudecken. Im Automuseum sind ganz besondere Schmuckstücke zu sehen, wie zum Beispiel ein Lloyd LP60, ein BMW 700 Coupé und ein NSU Sportprinz. 

www.automuseum-engstingen.de

Tel. 0 71 29/93 99 24

bis 1. November 2020

„Alraunes Schönheitsklinik – Beauty knows no pain!“ in Haigerloch

Mit menschengroßen textilen Kunst-Figuren und den dazugehörigen Objekten erzählt die Künstlerin Alraune in ihrem Sonn- und Feiertagsmuseum, das im ehemaligen Hotel Schwanen liegt, in skurrilen, detailreichen Szenen Geschichten aus ihrer Schönheitsklinik.

www.panoptikum-siebert.de

Tel. 0 74 74/9 58 07 58

bis 1. November 2020

„Unterwelten – Fotografien aus den Höhlen Europas“ in Giengen-Hürben

Andreas Schober, Höhlenforscher und -fotograf aus Leidenschaft, zeigt seine Höhlenbilder, die er in den vergangenen 20 Jahren bei aufwendigen Touren an verschiedenen Orten in Europa gemacht hat. Die Ausstellung im Erlebnismuseum HöhlenSchauLand, das zur HöhlenErlebnisWelt in Giengen-Hürben gehört, umfasst Motive der Kristallwelten Südfrankreichs, Wasserhöhlen in Rumänien sowie der heimischen Höhlen der Alb.

www.hoehlenerlebniswelt.de

Tel. 0 73 24/98 71 46

bis 1. November 2020

 „25 Jahre Freilichtmuseum Beuren. 1995 bis 2020“ und „Virtuelle Zeitreise“ in Beuren

Am 12. Mai 1995 wurde das Freilichtmuseum in Beuren eingeweiht. Das Museumssteam gibt mit ungewöhnlichen Exponaten Einblicke in 25 Jahre Museumsarbeit. Vom Holzschaf über den Nachttopf bis zur Briefwaage reicht die Palette der ausgestellten Objekte. Außerdem macht die Sonderausstellung „Virtuelle Zeitreise – wie man früher auf dem Dorf baute und wohnte“ das Leben in vergangenen Jahrhunderten erfahrbar. Mit Smartphone oder am Monitor können Besucher in drei Gebäuden 360- Grad-Fotoaufnahmen abrufen. Kurze Texte, Grafiken und Filme informieren dann über ungewöhnliche Möbelstücke, raffinierte Bautechniken oder eindrucksvolle Bewohnergeschichten, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen.

www.freilichtmuseum-beuren.de

Tel. 0 70 25/9 11 90 90

bis 1. November 2020

„Was den Menschen ausmacht! 600 Jahre Spital. 100.000 Jahre Fürsorge“ in Blaubeuren

Vor 600 Jahren gründete der Geistliche Hans Russ eine Stiftung, um in Blaubeuren ein Spital aufzubauen. Zu diesem Jubiläum beleuchtet die Sonderausstellung das Thema Fürsorge aus verschiedenen Perspektiven. In vier Abschnitten werden soziale Konstanten von der Urgeschichte bis in die Gegenwart dargestellt. Ausstellungsraum ist die mit prachtvollen Fresken ausgestattete Kapelle des Heilig-Geist-Spitals.

www.urmu.de

Tel. 0 73 44/96 69 90

bis 1. November 2020

„Udo – Der erste Fußgänger“ im Museum der Universität Tübingen

Danuvius guggenmosi – der aufrecht gehende Menschenaffe aus dem Allgäu wird erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Anhand der Rekonstruktion des Skeletts des männlichen Individuums Udo liefert die Schau einen Blick auf diesen Fund, der bisherige Hypothesen zur Evolution des aufrechten Gangs infrage stellt.

www.unimuseum.uni-tuebingen.de

Tel. 0 70 71/2 97 73 84 

bis 8. November 2020

„Mäuse – Feinde, Freunde, Spiegelbilder“ in Ulm

Obwohl die kleinen Nagetiere zu unbedeutend erscheinen, um echte Aufmerksamkeit zu verdienen, haften wohl keinem anderen Tier so viele Zuschreibungen an wie ihnen. Und in allen diesen Bildern begegnen und beschreiben sich Menschen schließlich selbst. Die Ausstellung im Museum „Brot und Kunst“ versammelt Werke bekannter Künstlerinnen und Künstler, wie zum Beispiel Günter Grass, Felix Droese, Katharina Fritsch, Dieter Krieg, Walter Schels und Deborah Sengl.

www.museumbrotundkunst.de

Tel. 0 731/69 95 5

bis 8. November 2020

„150 Jahre Rotes Kreuz in Geislingen an der Steige“ im Rotkreuz-Landesmuseum

Das Rotkreuz-Landesmuseum Baden-Württemberg in Geislingen an der Steige dokumentiert die Entwicklung der Gerätschaften und die Geschichte des Vereins. Die Sonderausstellung „150 Jahre Rotes Kreuz in Geislingen an der Steige – 1870–2020“ zeigt Exponate, die sich speziell mit der Geschichte des Geislinger Roten Kreuzes beschäftigen.

www.rotkreuz-landesmuseum.de

Tel. 0 71 61/6 73 90

bis 31. November 2020

„Strahlenkegel – Geheimnisvolle Fingerabdrücke von Meteoriteneinschlägen“ in Sontheim

Strahlenkegel aus dem Steinheimer Becken entstanden durch einen Meteoriteneinschlag vor 15 Millionen Jahren. Die schönsten Stücke aus Steinheim werden in der Sonderausstellung im Meteorkratermuseum im Steinheimer Teilort Sontheim ins rechte Licht gesetzt. Außerdem sind repräsentative Strahlenkegel aus Meteoritenkratern weltweit und Exponate von allen Kontinenten vertreten.

www.steinheim.com

Tel. 0 73 29/9 60 60

bis 13. Dezember 2020

„Transhuman – Von der Prothetik zum Cyborg“ in Ulm

Der Ulmer Erfinder Albrecht Ludwig Berb- linger, bekannt als „Schneider von Ulm“ hatte schon vor seinen Flugversuchen bewegliche Prothesen für die versehrten Soldaten der napoleonischen Kriege entwickelt und damit den Grundentwurf für moderne Beinprothesen erfunden. Historische Prothesen und bildliche Darstellungen ihrer Anwendungen werden zeitgenössischen Interpretationen und Visionen zur Überwindung unserer physiologischen Einschränkungen gegenübergestellt.

www.museumulm.de

Tel. 07 31/1 61 43 30

bis 20. Dezember 2020

„Wasser – Bäche, Mühlen und Bäder im Steinlachtal“ in Mössingen

Erst ab Anfang des 20. Jahrhunderts entstand in den Orten allmählich eine leistungsfähige Wasserversorgung. Zuvor waren die Menschen auf Quellen und Tiefbrunnen, Flüsse und Bäche angewiesen und haben sich deshalb gerne an Wasserläufen, wie der Steinlach, dem Öschenbach und dem Buchbach, niedergelassen. Die Ausstellung in der Kulturscheune erzählt die Geschichte der örtlichen Bäche, Mühlen und Bäder – zunächst virtuell, doch ab Ende Juni soll sie wieder jeden Sonntag zugänglich sein. 

www.moessingen.de

Tel. 0 74 73/37 00

bis 10. Januar 2021

„The last Unicorn. Das Einhorn im Spiegel der Popkultur“ in Schwäbisch Gmünd

Der Zeichentrickfilm „The Last Unicorn“ ist ein Fantasy-Klassiker der Popkultur. Zugleich verhandelt der Film zeitlose Fragen und Themen wie Gut und Böse, Identität und Ausgrenzung, Freundschaft und Liebe, aber auch Leid und Tod. 80 ausgewählte Arbeiten verschiedener Epochen treten im Museum im Prediger in einen beziehungsreichen Dialog: von Albrecht Dürer über Max Ernst bis zu Nan Goldin und zeitgenössischen Werken, die den Surrealismus wie auch die psychedelische Farbigkeit und Ästhetik der 1980er-Jahre ansprechen.

www.schwaebisch-gmuend.de,

Tel. 0 71 71/6 03 41 30

bis 31. Januar 2021

 „Schwarz auf Weiß – Das Rätsel der Steinzeitscheiben aus dem Blautal“ in Ulm

Unter zahlreichen geborgenen Gegenständen aus den Ruinen eines 6.000 Jahre alten Dorfes aus der Jungsteinzeit im Tal der Blau bei Ehrenstein nahe Ulm fällt besonders eine Fundgruppe auf: flache, annähernd runde Scheiben verschiedenster Größen aus Kalkstein mit einer doppelten Durchlochung in der Mitte. Sie stellen die archäologische Forschung bis heute vor ein Rätsel: Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der rund 200 Scheiben und geht – auch mithilfe der experimentellen Archäologie – der spannenden Frage nach ihrer Deutung und Verwendung nach. www.museumulm.de, Tel. 07 31/1 61 43 30