Tipps & Termine

Die wichtigsten Veranstaltungen im Überblick

    Derzeit sind fast alle größeren Veranstaltungen abgesagt, aber viele Museen in der Region stehen Besuchern wieder offen. Wir bitten Sie dennoch darum, sich vor dem Besuch über die aktuell geltenden Öffnungszeiten zu informieren.

    bis 19. Juli 2020

    Werke von Tesfaye Urgessa in der Nürtinger Kreuzkirche

    Menschliche Körper bilden das Zentrum der teils großformatigen Bilder von Tesfaye Urgessa. Er malt sie einzeln, zu zweit und in Gruppen, setzt sie in Beziehung zueinander und zeigt ihre Verletzlichkeit. Der aus Äthiopien stammende Künstler Urgessa, der heute in Nürtingen lebt, hat bereits den Akademiepreis der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart gewonnen und in den Uffizien in Florenz ausgestellt.           

    www.nuertingen.de

    Tel. 0 70 22/7 53 47

    bis 16. August 2020

    Ausstellung „Animal Transition“ in Ehingen

    Die Ausstellung der Leipziger Künstler Dana Meyer und Hartmut Kiewert in der Städtischen Galerie stellt ein neu definiertes Verhältnis von Mensch und Tier in den Mittelpunkt: Kühe und Schweine eignen sich als Mitbewohner den Stadtraum an, Rieseninsekten zeugen von unentdeckten Inseln, überdimensionale Füchse machen den Jäger zum Gejagten. Parallel hierzu werden unter dem Titel „TierART“ Arbeiten aus der Sammlung Doris Nöth gezeigt.

    www.galerie-ehingen.de

    Tel. 0 73 91/7 71 43 75

    bis 29. August 2020

    Ausstellung „Kunst in Alben“ – Aquarelle aus den Sammelalben des Herba-Verlags in Plochingen

    Der Plochinger Herba-Verlag war ab den 1950er-Jahren für seine Sammelalben bekannt, die er unter anderem zu Themen wie Geschichte, Sport, Märchen und anderen Themen veröffentlichte. Der Verlag beauftragte für die Illustration der Sammelbilder zahlreiche renommierte Künstler. Die Ausstellung in der Galerie der Stadt Plochingen zeigt die Originalkunstwerke – meist Aquarelle – aus vier Jahrzehnten.

    www.plochingen.de/Galerie

    Tel. 0 71 53/7 00 52 50

    bis 6. September 2020

    „Life and Meaning … it‘s personal“ in Tübingen

    Im vergangenen Herbst veranstaltete das Museum der Universität Tübingen mit der aktuellen „Invited Artist“ der Universität, Morgan O’Hara, auf Schloss Hohentübingen den Workshop „Life and Meaning … it’s personal“ für Studierende aller Fakultäten. Die Künstlerin verbindet in ihren Arbeiten die klassische Gattung der Zeichnung mit den zeitgenössischen Richtungen der Aktionskunst sowie der Konzeptkunst. In Auseinandersetzung mit ihr entstanden zahlreiche spannungsgeladene künstlerische Zeugnisse, die nun im Museum präsentiert werden.

    www.unimuseum.uni-tuebingen.de

    Tel. 0 70 71/2 97 73 84 


    bis 20. September 2020

     „Witz und Ironie, Humor im Werk Sieger Köder“ in Ellwangen

    Nicht die theologische Seite des Künstlers wird in der Sonderausstellung „Witz und Ironie, Humor im Werk Sieger Köder“ im Sieger Köder Museum in Ellwangen gezeigt. Es ist seine humorvolle, ironische Art, die ihn beflügelte, Alltagssituationen in Bildern festzuhalten. Ob es die vielen Festschriften, für Freunde gestaltete Bücher, die 32 Bilder zur Gründungslegende von Ellwangen, kleine Alltagsgegenstände oder große Bilder sind: Es gibt vieles zu entdecken und man kann sich in der Ausstellung als Adam und Gottvater fotografieren lassen. 

    www.sieger-koeder-museum.de

    Tel. 0 79 61/32 50

    bis 20. September 2020

    Kunsthalle – Daniel Knorr

    Daniel Knorr zählt zu den innovativsten Konzeptkünstlern seiner Generation. Die Installationen des Biennale- und Documenta-Teilnehmers sorgten in der Vergangenheit für viel Aufsehen. So löste er mit einem „leeren“ Pavillon, mit dem er sein Heimatland Rumänien bei der Biennale 2005 in Venedig vertrat, eine politische Debatte aus. Neben den Projekten im öffentlichen Raum hat der in Berlin und Honkong lebende Künstler auch Fotografien, installativ-skulpturale Arbeiten, Performances und partizipatorische Aktionskunst geschaffen. Da Daniel Knorrs Werke zwar auf Ausstellungen, Kunstmessen und im öffentlichen Raum zu sehen waren, aber ein Blick auf das Gesamtwerk bislang fehlt, gibt die Kunsthalle Tübingen einen Überblick über sein Schaffen mit dem Schwerpunkt auf den neuesten Werkgruppen des Künstlers.

    www.kunsthalle-tuebingen.de

    Tel. 0 70 71/9 69 10

    bis 27. September 2020

    Stephanie Senges „Konsumbibliothek“ in Göppingen

    Stephanie Senges künstlerisches Anliegen ist es, ein Bewusstsein für unser Konsumverhalten zu schaffen. Im Zentrum ihrer Ausstellung in der Kunsthalle steht die „Konsumbibliothek“, bestückt mit Produkten, die sie in Göppingen eingekauft hat. Auf den Verpackungen wird mit den Begriffen Seele, Energie, Erfolg, Frauen, Freiheit oder Solidarität geworben. Sie möchte damit kein moralisches Urteil fällen, sondern vielmehr die Besucher einladen, sich zu fragen, welche Dinge wirklich wichtig sind.

    www.kunsthalle-goeppingen.de

    Tel. 0 71 61/6 50 42 11

    bis 4. Oktober 2020

    Fotoausstellung „Schönbuch im Blick“ in Dettenhausen

    Der Schönbuch ist Naherholungsgebiet und zugleich ein Refugium für Pflanzen und Tiere. Die Ausstellung im Schönbuchmuseum in Dettenhausen, Ringstraße 3, zeigt eine Auswahl von rund 70 Bildern verschiedener Fotografen. Sie demonstrieren die Schönheit der Natur, aber auch ihre Vergänglichkeit angesichts fortschreitender Klimaveränderungen.

    www.dettenhausen.de

    Tel. 0 71 57/1 26 32

    bis 11. Oktober 2020

    Sonderausstellung „Windenergie im Lebensraum Wald“ in Sontheim an der Brenz

    Die Wanderausstellung im Schloss in Brenz, einem Ortsteil von Sontheim, thematisiert die Problematik von Windkraftanlagen für den Artenschutz aus naturschutzfachlicher Sicht. Sie gibt einen Überblick über den Ausbau von Windenergieanlagen im Wald, veranschaulicht den Konflikt mit windkraftsensiblen Arten und zeigt, warum es so wichtig ist, den Lebensraum Wald zu schützen.

    www.sontheim-brenz.de

    Tel. 0 73 25/17 00 73 25/170

    bis 11. Oktober 2020

    „Streng geheim! Detektive, Geheimagenten & Spione“ in Esslingen

    In der für Kinder entwickelten Mitmach-Ausstellung im Museum im Schwörhaus erfahren die kleinen Besucherinnen und Besucher, wie man Geheimnisse entdeckt und im Verborgenen arbeitet. Sie tauchen in die Welt der Spionage ein und lösen eigene Fälle und außergewöhnliche Rätsel.

    www.museen-esslingen.de

    Tel. 07 11/35 12 32 40

    bis 11. Oktober 2020

    Ausstellung „Gut betucht – Textilerzeugung bei den Alamannen“ in Ellwangen

    Ein Mantel aus Wolle, ein Kleid aus Leinen. Wie die Mode der Alamannen ausgesehen haben könnte und wie viel Arbeitsaufwand in jedem Kleidungsstück steckt, zeigt diese Ausstellung im Alamannenmuseum anhand von Repliken ausgewählter Beispiele. Eine Besonderheit stellt die Installation der Grablege einer vornehmen Dame aus Lauchheim dar, die mit Textilbeigaben bestattet wurde. Ein Begleitprogramm mit Aktionswochenenden ergänzt die Ausstellung.

    www.alamannenmuseum-ellwangen.de

    Tel. 0 79 61/94 97 47

    bis 31. Oktober 2020

     „Der Vogelherd – Wildes Lonetal“ in Niederstotzingen

    Im Fokus der Ausstellung im Archäopark Vogelherd stehen die Raubtiere der letzten Eiszeit, der Höhlenlöwe und die Hyäne, deren Überreste in den Höhlen des Lonetals gefunden wurden. Zu sehen sind unter anderem Originalskelette und Zähne der ausgestorbenen Tiere, das älteste Feuerzeug der Welt und eine Auswahl einzigartiger Löwenfiguren, die zu den ältesten figürlichen Kunstwerken der Menschheit zählen.

    www.archaeopark-vogelherd.de

    Tel. 0 73 25/9 52 80 00

    bis 1. November 2020

    „Alraunes Schönheitsklinik – Beauty knows no pain!“ in Haigerloch

    Mit menschengroßen textilen Kunst-Figuren und den dazugehörigen Objekten erzählt die Künstlerin Alraune in ihrem Sonn- und Feiertagsmuseum, das im ehemaligen Hotel Schwanen liegt, in skurrilen, detailreichen Szenen Geschichten aus ihrer Schönheitsklinik.

    www.panoptikum-siebert.de

    Tel. 0 74 74/9 58 07 58

    bis 1. November 2020

    „Unterwelten – Fotografien aus den Höhlen Europas“ in Giengen-Hürben

    Andreas Schober, Höhlenforscher und -fotograf aus Leidenschaft, zeigt seine Höhlenbilder, die er in den vergangenen 20 Jahren bei aufwendigen Touren an verschiedenen Orten in Europa gemacht hat. Die Ausstellung im Erlebnismuseum HöhlenSchauLand, das zur HöhlenErlebnisWelt in Giengen-Hürben gehört, umfasst Motive der Kristallwelten Südfrankreichs, Wasserhöhlen in Rumänien sowie der heimischen Höhlen der Alb.

    www.hoehlenerlebniswelt.de

    Tel. 0 73 24/98 71 46

    bis 1. November 2020

     „25 Jahre Freilichtmuseum Beuren. 1995 bis 2020“ und „Virtuelle Zeitreise“ in Beuren

    Am 12. Mai 1995 wurde das Freilichtmuseum in Beuren eingeweiht. Das Museumssteam gibt mit ungewöhnlichen Exponaten Einblicke in 25 Jahre Museumsarbeit. Vom Holzschaf über den Nachttopf bis zur Briefwaage reicht die Palette der ausgestellten Objekte. Außerdem macht die Sonderausstellung „Virtuelle Zeitreise – wie man früher auf dem Dorf baute und wohnte“ das Leben in vergangenen Jahrhunderten erfahrbar. Mit Smartphone oder am Monitor können Besucher in drei Gebäuden 360- Grad-Fotoaufnahmen abrufen. Kurze Texte, Grafiken und Filme informieren dann über ungewöhnliche Möbelstücke, raffinierte Bautechniken oder eindrucksvolle Bewohnergeschichten, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen.

    www.freilichtmuseum-beuren.de

    Tel. 0 70 25/9 11 90 90

    bis 1. November 2020

    „Was den Menschen ausmacht! 600 Jahre Spital. 100.000 Jahre Fürsorge“ in Blaubeuren

    Vor 600 Jahren gründete der Geistliche Hans Russ eine Stiftung, um in Blaubeuren ein Spital aufzubauen. Zu diesem Jubiläum beleuchtet die Sonderausstellung das Thema Fürsorge aus verschiedenen Perspektiven. In vier Abschnitten werden soziale Konstanten von der Urgeschichte bis in die Gegenwart dargestellt. Ausstellungsraum ist die mit prachtvollen Fresken ausgestattete Kapelle des Heilig-Geist-Spitals.

    www.urmu.de

    Tel. 0 73 44/96 69 90

    bis 1. November 2020

    „Udo – Der erste Fußgänger“ im Museum der Universität Tübingen

    Danuvius guggenmosi – der aufrecht gehende Menschenaffe aus dem Allgäu wird erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Anhand der Rekonstruktion des Skeletts des männlichen Individuums Udo liefert die Schau einen Blick auf diesen Fund, der bisherige Hypothesen zur Evolution des aufrechten Gangs infrage stellt.

    www.unimuseum.uni-tuebingen.de

    Tel. 0 70 71/2 97 73 84 

    bis 8. November 2020

    „150 Jahre Rotes Kreuz in Geislingen an der Steige“ im Rotkreuz-Landesmuseum

    Das Rotkreuz-Landesmuseum Baden-Württemberg in Geislingen an der Steige dokumentiert die Entwicklung der Gerätschaften und die Geschichte des Vereins. Die Sonderausstellung „150 Jahre Rotes Kreuz in Geislingen an der Steige – 1870–2020“ zeigt Exponate, die sich speziell mit der Geschichte des Geislinger Roten Kreuzes beschäftigen.

    www.rotkreuz-landesmuseum.de

    Tel. 0 71 61/6 73 90

    bis 31. November 2020

    „Strahlenkegel – Geheimnisvolle Fingerabdrücke von Meteoriteneinschlägen“ in Sontheim

    Strahlenkegel aus dem Steinheimer Becken entstanden durch einen Meteoriteneinschlag vor 15 Millionen Jahren. Die schönsten Stücke aus Steinheim werden in der Sonderausstellung im Meteorkratermuseum im Steinheimer Teilort Sontheim ins rechte Licht gesetzt. Außerdem sind repräsentative Strahlenkegel aus Meteoritenkratern weltweit und Exponate von allen Kontinenten vertreten.

    www.steinheim.com

    Tel. 0 73 29/9 60 60

    bis 20. Dezember 2020

    „Wasser – Bäche, Mühlen und Bäder im Steinlachtal“ in Mössingen

    Erst ab Anfang des 20. Jahrhunderts entstand in den Orten allmählich eine leistungsfähige Wasserversorgung. Zuvor waren die Menschen auf Quellen und Tiefbrunnen, Flüsse und Bäche angewiesen und haben sich deshalb gerne an Wasserläufen, wie der Steinlach, dem Öschenbach und dem Buchbach, niedergelassen. Die Ausstellung in der Kulturscheune erzählt die Geschichte der örtlichen Bäche, Mühlen und Bäder – zunächst virtuell, doch ab Ende Juni soll sie wieder jeden Sonntag zugänglich sein. 

    www.moessingen.de

    Tel. 0 74 73/37 00