Foto: Wolfgang Trust

Presse

Bauernleben auf der Alb: Alblust mit Themenschwerpunkt Landwirtschaft

Die Herbstausgabe von Alblust, die ab 5. September 2018 im Handel ist, beschäftigt sich mit dem Wandel in der Landwirtschaft und stellt Ausflugsziele und besondere Menschen der Region vor. Obendrein gibt’s ein Extra-Heft mit Einkehrtipps.

Jörg Freudemann aus Trochtelfingen wollte nie Landwirt werden, aber er macht jeden Sommer einen ganz besonderen Urlaub auf dem Bauernhof. Dann nimmt er eine Auszeit von seiner Schreinerei und frönt seiner Leidenschaft: dem Mähdrescherfahren. Tagelang sitzt er als Erntehelfer im Führerhaus des tonnenschweren Gefährts. Über den Ferien-Landwirt berichtet die neue Alblust – und über Vollzeit-Bauern, die ihren Alltag auf ganz verschiedene Weise meistern. Ein Beispiel ist die „Solidarische Landwirtschaft“, die die Bauern vom Hopfenhof bei Nürtingen ruhiger schlafen lässt: Jedes Mitglied zahlt ihnen einen festen Betrag, um die Kosten zu decken, und bekommt dafür einen Teil der Ernte.
Den Balinger Andreas Strobel, der einen konventionellen Betrieb führt, hat seine Leidenschaft für Tiere in die Landwirtschaft geführt. Er kuschelt gerne mit seinen Vierbeinern – nicht nur fürs Alblust-Titelbild. An seinem Leben zwischen Landromantik und hartem Arbeitsalltag lässt er auch Besucher teilhaben. Bioland-Pioniere aus Owen erzählen aus der Anfangszeit des Verbands, in der sie von Kollegen sogar als „Rote Hunde“ beschimpft wurden. Ein Thema ist außerdem der Wandel der bäuerlichen Landschaft in den vergangenen Jahrzehnten: Luftbilder zeigen, dass Flächenfraß auch auf der Alb ein Problem ist.
Alblust besteht aber nicht nur aus dem Schwerpunkt Landwirtschaft, sondern aus vielen weiteren interessanten Geschichten. Beispielsweise über die Friseurin Tina Flohr aus Schwäbisch Gmünd: Sie ist Mitglied bei den Barber Angels und schneidet Bedürftigen kostenlos die Haare. Sogar Trüffel sind auf der Alb ein Thema: Karl-Heinz Klink geht mit seinem Hund auf die Suche, verkauft die Knollen – und vor allem ihre Wirtspflanzen, die er eigens aus Frankreich importiert. Genuss ist auch das Thema von Bio-Spitzenkoch Simon Tress: Er hat mit seiner Familie aus dem Restaurant Rose in Ehestetten einen breit aufgestellten Biobetrieb gemacht. In Nehren hingegen hatte das Gasthaus Schwanen keine Zukunft mehr – bis einige Bürger die Sache in die Hand genommen haben.
Darüber hinaus stellt die Herbstausgabe interessante Ausflugsziele vor: das Donautal, das zu einer Wanderung einlädt. Den Campus Galli, wo mit Mitteln des Mittelalters eine Klosterstadt entsteht. Das Max-Eyth-Haus in seiner
Geburtsstadt Kirchheim/Teck, das vom Leben des talentierten Ingenieurs, Literats und Weltenbummlers erzählt.
Dieses Mal bietet Alblust seinen Lesern einen besonderen Service: In einem Extra-Heft, das sie mit auf ihre Ausflüge nehmen können, sind empfehlenswerte Adressen zum Einkehren auf der Alb versammelt. Dieses Heft liegt der Herbstausgabe bei.

 

Alblust  Pressemitteilung: Ausgabe 3-2018
Alblust Cover: Ausgabe 3-2018