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Die neue Ausgabe von Alblust stellt vergessene Pfade vor

Zu Fuß, mit der Bahn oder dem Lama, auf Premium-Wanderwegen oder vergessenen Pfaden: Viele Wege führen über die Alb. Einige davon stellt die Sommerausgabe von Alblust vor, die ab dem 6. Juni 2018 im Handel ist.

Alle reden von Stuttgart 21, der Mega-Baustelle. Dabei gab es auf der Alb schon vor 150 Jahren eine spektakuläre Bahnbaustelle. Welche Hindernisse die Ingenieure damals überwinden mussten, erfährt man auf dem Erlebnispfad Geislinger Steige. Diesen und weitere Wege in die Vergangenheit stellt die neue Ausgabe von Alblust vor. Etwa die steilen, überwucherten Pfade, die vielerorts mit etwas Spürsinn zu entdecken sind. Sie waren wichtige Verbindungen für die Bauern, die früher auf die Hochfläche marschieren mussten, um Winterfutter und Getreide ins Tal zu holen und ihr Überleben zu sichern. Heute sind diese Pfade ein Abenteuer für Wanderer. Einfach zu finden sind hingegen die in diesem Jahr neu zertifizierten Wanderwege, zu denen das Magazin einen Überblick gibt.
Viele Wege führen über die Alb – eine ehemalige Rennstrecke bei Neuffen ist ebenfalls dabei. Den „Bergpreis Schwäbische Alb“, der dort ausgetragen wurde, wollen Oldtimerfans wiederbeleben. Der Martinsweg kreuzt ebenfalls die Region: Pfarrerin Ulrike Schaich bietet sogar Pilgertouren mit ihren Lamas an. Die Albhoftour hingegen ist eine Idee der Landfrauen, die Ausflüglern damit Einblicke in die Landwirtschaft geben wollen. Wie eine todgeweihte Strecke wiederbelebt wird, zeigt das Beispiel Schwäbische Alb-Bahn: Sie veranstaltet heute nicht nur Ausflugsfahrten, sondern ist auch im regulären Personen- und Güterverkehr unterwegs.
Über die Wege hinaus bietet das Magazin jede Menge Lesestoff. Etwa über die Hmong, die zu einem asiatischen Bergvolk gehören und vor 30 Jahren eine neue Heimat in Gammertingen gefunden haben. Thema ist auch der „Unlinger Reiter“, ein Sensationsfund für die Archäologen, der im Heuneburg-Museum zu sehen ist. Nicht ganz so alt, nämlich aus den 1960er-Jahren, ist der Spielfilm, den Dominik Kuhn alias Dodokay gerade synchronisiert: Er bringt Dr. Mabuse Schwäbisch bei.
Die neue Alblust stellt außerdem zwei Leistungspflüger vor, die auf ihren Traktoren für die perfekte Ackerfurche sorgen. Im September treffen sich die Pflüger in Kirchentellinsfurt sogar zur Weltmeisterschaft. Kein bierernster Wettbewerb wird hingegen in Weilheim austragen: die Fahrer gehen dort mit Bierkisten ins Rennen, die sie zuvor selbst motorisiert haben.
Der Genuss kommt im neuen Heft ebenfalls nicht zu kurz. In der Feld-Wirtschaft in Bermaringen führt der Koch durch seinen Garten, der vieles von dem liefert, was im Restaurant nebenan auf den Tisch kommt. Die Brüder Elwert stellen Gin her und haben das Lebenselixier, das der Vater in der Apotheke entwickelt hat, verfeinert. Außerdem erklärt Familie Bachmann aus dem Lautertal, wie sie zum Eis gekommen sind.

 

Alblust  Pressemitteilung: Ausgabe 2-2018
Alblust Cover: Ausgabe 2-2018