Alblust Sommerausgabe 2019

Die wunderbare Welt des Wanderns

Von den wandernden Handwerksgesellen bis zur Bergwacht, vom Tag mit dem Wanderschäfer bis zur Sonntagstour mit Singles: In der Sommerausgabe gibt es viele Geschichten zum Thema Wandern.

HW1: Die Alb in voller Länge

Alblust Sommerausgabe 2019 Schliechem Wanderweg. Foto: Thomas Rathay
Foto: Thomas Rathay

Harald Höfel ist einer der letzten Wanderschäfer im Land. Im Frühjahr zieht er von der Donau hinauf auf den Heuberg mit seiner 600-köpfigen Wandergruppe, die er sicher über die Straße und zu passenden Futterplätzen leiten muss.

Die Sommerausgabe berichtet über ihn und auch über die wandernden Handwerksgesellen, die drei Jahre und einen Tag lang auf der Walz sind. Ganz so lange dauert der HW1, der Albsteig, zwar nicht. Wer die komplette Strecke unter die Füße nehmen will, muss allerdings zwei Wochen einplanen. Was man dabei erleben kann, ist ebenfalls im Alblust-Sommerheft nachlesen. Leser finden darin außerdem Tipps für Touren, die auch in kürzerer Zeit machbar sind, wie der Schlichem-Wanderweg von der Quelle bis zur Mündung. Und wer beim Wandern Gesellschaft sucht: In Tübingen gibt es eine Gruppe mit dem schönen Namen „Alleine Wandern ist doof“.

Bergwacht im Einsatz

Wo gewandert wird, passieren leider Unfälle – das gilt auch für die oftmals unterschätzte Alb. Die Freiwilligen der Bergwacht, die häufig am Seil zu Verunglückten klettern müssen, haben jedenfalls genug zu tun. Die neue Alblust stellt außerdem eine Vollmondwanderung in Münsingen vor und hat die Arbeitsgruppe Heimische Orchideen bei der Pflanzenpirsch begleitet. Wer vom vielen Wandern hungrig geworden ist: Das Wasserberghaus ist eine Albvereinshütte mit deftiger Küche und gutem Ausblick auf die Drei Kaiserberge. 

Von Hochzeitstorten und Mini-Köchen

Ein Ausflugsziel mit guter Küche ist auch das Landhaus Engelberg: Es gehört zum Freilichtmuseum Beuren, steht aber nicht nur dessen Besuchern offen. Um gute Küche geht es ebenfalls beim Programm „Mini-Köche“: Schüler lernen dabei von Profis, wie von Gerhard Mayer, dem Patron von Mayers Waldhorn in Mähren. Auf Hochzeitstorten und Sweet Tables hat sich Patissière Heike Krohz aus Süßen spezialisiert.

Der Mann von „Bares für Rares“

Alblust Sommerausgabe 2019 Albert Maier. Foto: Heinz Heiss
Foto: Heinz Heiss

Bei der Sommerkunstwoche in Mariaberg wird Sprayen zum legalen Ferienvergnügen. Der Graffiti-Workshop ist einer von vielen Kursen, in denen Menschen – ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung – von Künstlern lernen können. Einen besonderen Sinn für Kunst hat auch Albert Maier: Der Antiquitätenhändler aus Ellwangen ist mittlerweile als Experte in der TV-Show „Bares für Rares“ einem Millionenpublikum bekannt. Thema der neuen Ausgabe ist außerdem der umstrittene Schriftsteller Ernst Jünger und sein Wohnhaus in Wilflingen, in denen er sein halbes Leben verbracht hat.

Wie Deppenhausen zu seinem Namen kam

Heute wird viel über Plastikverpackungen diskutiert. Bei Saling Naturprodukte aus Albstadt ist das Schnee von gestern: Der größte Schafmilchseifenhersteller Deutschlands verzichtet schon lange darauf und hat sogar ein Seifenstück für die Haare entwickelt. 

Außerdem in der neuen Alblust: Die Serie „Tiere der Alb“ stellt dieses Mal den Feuersalamander vor, den man nur bei feuchtem Wetter zu Gesicht bekommen kann. Auch ein Ortsname wird wieder erklärt: Leser erfahren, wie es zu Deppenhausen kommen konnte. Wie immer finden sich zudem viele Tipps für Ausflüge und Veranstaltungen im Heft.